Wellenarten – Welche Wellen sich zum Surfen eignen

Es gibt verschiedene Wellenarten. Größe und Richtung sowie die Gezeiten, Strömungen und der Wind beeinflussen die Bedingungen an jedem Surfspot und haben einen Einfluss darauf, wie sich die Welle formt und ob sie surfbar ist oder nicht. Hier lernst du die verschiedenen Arten von Wellen kennen.

Arten von Wellen beim Surfen

Spilled Waves (spilled = verschüttet, übergelaufen) sind sanft brechende Wellen. Sie sind weder steil, noch schnell oder hohl und entstehen, wenn die Bodenkontur gradueller ist. Diese Wellen werden auch als „mushy“ Waves bezeichnet, da sie wenig Kraft enthalten. Diese Wellen sind perfekt für Anfänger.

Tube-Wellen oder Plunging Waves (plunging = stark fallend) sind schnelle, teils hohle Wellen. Diese enstehen, wenn der Swell aus dem tiefen Wasser auf einen viel flacheren Bereich trifft. Für Anfänger sind diese Wellen nicht geeignet, für fortgeschrittene Surfer ein Traum.

Close Outs, oder auch Collapsing Waves (collaps = einstürzend), berechen über die gesamte Brechungslinie und erzeugen Weißwasser ohne eine saubere Wellenfront, Daher sind sie nicht ideal zum Surfen. Anfänger machen im Weißwasser ihre ersten Stehversuche.

Surging Waves (surging = anschwellend, wogend) brechen nicht und sind somit auch nicht zum Surfen geeignet. Die Welle „schwappt“ einfach nur an die Küste und fließt dann wieder ab.

Reformer: Manchmal bricht eine Welle und baut sich, verursacht durch unterschiedliche Bodentiefe, im weiteren Verlauf neu auf und bricht erneut.

Double-Ups sind Wellen, bei denen sich zwei Wellen mit ihren Spitzen und Tälern vereint haben. Diese Wellenenergie kombiniert sich zu einer extra starken und größeren Welle, auch Freak-Wave genannt. Double-Ups können extrem hohl und sogar gefährlich werden. Selbst Surfer mit sehr fortgeschrittenen Fähigkeiten können es schwer haben.

Klassifizierung von Wellen Surfer

Wellenarten – Klassifizierung von Wellen für Surfer

Wellen zu klassifizieren und in Arten zu unterteilen kann nützlich sein, wenn es darum geht, den Surfspots oder die Konditionen zu beschreiben. Wir wünschen viel Spaß beim Mitreden und freuen uns auf deinen Kommentar.Follow my blog with Bloglovin

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